Geographie

Suchbegriff: Südamerika

US-Präsident Donald Trump gab ein Handelsabkommen mit Indien bekannt, in dessen Rahmen die USA die Zölle auf indische Waren senken werden, nachdem Premierminister Narendra Modi zugestimmt hatte, die Importe von russischem Öl einzustellen und stattdessen die Einkäufe aus den USA und möglicherweise Venezuela zu erhöhen, als Teil der Bemühungen, den Krieg in der Ukraine zu bewältigen und die bilateralen Handelsbeziehungen zu stärken.
Die US-Regierung startet ein 12 Milliarden Dollar schweres Projekt namens „Project Vault” zum Aufbau von Vorräten an kritischen Mineralien, um Chinas Dominanz in den Lieferketten für wichtige Metalle entgegenzuwirken. Die Initiative umfasst 10 Milliarden Dollar an Finanzmitteln der Exim Bank und 2 Milliarden Dollar an privatem Kapital, um Mineralien wie Seltene Erden, Kupfer und Lithium über Handelspartner zu erwerben. Das Programm zielt darauf ab, inländische Hersteller vor Versorgungsschocks zu schützen und den Sektor für kritische Mineralien in Amerika zu stärken. Große Unternehmen haben sich bereits als Mitglieder angemeldet.
Argentinien leistet mit Unterstützung der Vereinigten Staaten eine Zinszahlung in Höhe von 800 Millionen US-Dollar an den IWF und nutzt dabei Sonderziehungsrechte, die durch eine Transaktion mit dem US-Finanzministerium erworben wurden. Die Zahlung erfolgt im Vorfeld einer Überprüfung des IWF-Programms, bei der über die Freigabe von mehr als 1 Milliarde US-Dollar entschieden wird, wobei Argentinien Schwierigkeiten hat, die Ziele für den Aufbau von Reserven zu erreichen.
Der Artikel analysiert das jüngste Handelsabkommen zwischen der EU und Indien und argumentiert, dass es zwar als geopolitischer Sieg gegen den Isolationismus der USA dargestellt wird, aber in Wirklichkeit verwässert ist und nicht die schmerzhaften Liberalisierungsmaßnahmen enthält, die erforderlich wären, um echte geopolitische Glaubwürdigkeit zu demonstrieren. Der Autor stellt in Frage, ob Handelsabkommen wirklich außenpolitische Ziele fördern, und verweist dabei auf protektionistische Probleme innerhalb der EU und vergleicht sie mit anderen geopolitischen Handelsabkommen.
Brasilianische Fintech-Unternehmen stehen 2026 vor erheblichen Herausforderungen aufgrund neuer Vorschriften der Zentralbank, die die Mindestkapitalanforderungen erhöhen, die Betriebskosten durch strengere Compliance- und Governance-Standards verteuern und höhere Steuern vorsehen. Es wird eine Marktkonsolidierung erwartet, da kleinere Fintech-Unternehmen Schwierigkeiten haben, die neuen Anforderungen zu erfüllen, was möglicherweise zu Lizenzverkäufen und Fusionen führen wird. Trotz der verschärften Regulierung gibt es Chancen durch Banking-as-a-Service-Modelle, den Einsatz von KI zur Effizienzsteigerung und den großen, finanziell integrativen Markt Brasiliens.
Die Zürcher Kantonalbank berichtet von einer deutlichen Sektorrotation an den globalen Aktienmärkten seit Ende Oktober 2025, wobei Technologie- und Konsumgüteraktien an Attraktivität verloren haben, während Energie-, Grundstoff- und Industriesektoren an Bedeutung gewonnen haben. Auslöser für diese Verschiebung waren die Zinspolitik der US-Notenbank und Befürchtungen hinsichtlich einer Technologieblase, wobei geopolitische Spannungen die Rotation zusätzlich vorantrieben. Während diese Sektoren eine Erholung ihrer Bewertungen erleben, warnt die Bank, dass eine nachhaltige Rotation ein verbessertes Gewinnwachstum erfordert, und behält Technologie aufgrund der starken Gewinnentwicklung als bevorzugten Sektor bei.
Der Geflügelkonsum in der Schweiz erreichte 2024 mit 15,9 kg pro Kopf ein Rekordniveau, was einem Anstieg von 73 % seit 2000 entspricht. Während der Schweinefleischkonsum zurückgeht und der Rindfleischkonsum stagniert, verzeichnet Hühnerfleisch ein starkes Wachstum, das von internationalen Fast-Food-Ketten wie McDonald's, KFC und Popeyes angetrieben wird. Trotz einer heimischen Produktion von über 9 Millionen geschlachteten Hühnern wird ein Drittel des Verbrauchs importiert, hauptsächlich aus Brasilien. Schweizer Landwirte profitieren von vorhersehbaren Preisen mit garantierten Margen in der Geflügelzucht.
Julius Bär meldete für 2025 einen Gewinnrückgang von 25 % auf 764 Millionen Schweizer Franken aufgrund von Kreditausfallrückstellungen in Höhe von 213 Millionen und dem Verkauf seines brasilianischen Geschäfts. Trotz des Gewinnrückgangs stieg das verwaltete Vermögen um 5 % auf 521 Milliarden Franken, wobei starke Nettoneugeldzuflüsse aus Asien, Westeuropa und dem Nahen Osten zu verzeichnen waren. Die Bank behielt ihre Dividende zum fünften Mal in Folge bei 2,60 Franken pro Aktie und übertraf die Gewinnprognosen der Analysten, während sie die Erwartungen hinsichtlich des verwalteten Vermögens erfüllte.
Argentinier kaufen zunehmend ausländische Produkte wie Lego-Sets, Apple-Computer und Stanley-Thermoskannen, da die Wirtschaftsreformen von Präsident Javier Milei die zuvor geschlossene Wirtschaft geöffnet haben. Die Importe von Konsumgütern stiegen 2025 um 55 % auf 11,4 Mrd. US-Dollar, während sich die E-Commerce-Käufe über internationale Plattformen verdreifachten. Die Lockerung der Einfuhrbeschränkungen und Zölle hat es Unternehmen wie Amazon, Shein und Temu ermöglicht, in Argentinien Fuß zu fassen, obwohl die Textilindustrie Arbeitsplatzverluste hinnehmen musste und Beschwerden über unlauteren Wettbewerb durch chinesische E-Commerce-Konzerne eingereicht hat.
Equinor verkauft seine Vermögenswerte im argentinischen Schieferbecken Vaca Muerta für 1,1 Milliarden Dollar an Vista Energy. Dies ist Teil der Strategie des Unternehmens, sich auf seine Kerngeschäfte in Brasilien, den USA und Großbritannien zu konzentrieren.

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